Gruppen, Bereiche und Türen
Das Control Panel bündelt weit über hundert Handgriffe von WordPress in acht Gruppen: Zustand, Inhalte, Shop, Design, Plugins, Benutzer, Tools und Einstellungen. Gruppen und Bereiche stehen links in der Werkbank unter „Control Panel“, mit der Zahl ihrer Funktionen; ein Klick öffnet den Bereich rechts, und die Vorschau bleibt stehen.
Viele Bereiche haben eine Tür: eine Ansicht, die zeigt, was auf deiner Seite gerade gilt — die Plugins mit Schalter, die Themes als Karten, die Kommentare als Liste — und die gängigen Handgriffe direkt an der Zeile. Wer jede einzelne Funktion sehen will, wechselt zu „Alle Funktionen“; „Protokoll“ zeigt, was zuletzt ausgeführt wurde.
Das Control Panel kostet kein KI-Guthaben und folgt dem Umschalter „Live“/„Sandbox“ über der Vorschau.
Ein Tool ausführen
Jedes Tool ist ein Knopf mit einem Punkt davor, der sagt, was er tut: „liest nur“, „ändert etwas“ oder „schwerwiegend“. Gehören mehrere Handgriffe zusammen, trägt der Knopf ein ⌄ und klappt sie als Liste auf. Tools, die nur lesen, startest du mit „Ansehen“, alle anderen mit „Ausführen“. Braucht ein Tool Angaben, stehen die Felder davor, als Auswahl, wo es eine gibt; hinter dem i steht, was es genau tut.
Schwerwiegende Schritte fragen nach: „Sicher?“, mit „Lieber nicht“ und „Ja, jetzt ausführen“. Auf der Live-Seite legt der Server vor jedem schwerwiegenden Schritt einen Wiederherstellungspunkt an; klappt das nicht, läuft der Schritt gar nicht erst. Danach steht „Erledigt.“ da — oder in Klartext, was passiert ist, woran es liegt und was du jetzt tun kannst. Liegt es an uns — voller Speicher, fehlende Schreibrechte, eine Datenbank, die nicht antwortet —, steht „Das liegt an uns, nicht an dir.“ darunter, und wir wissen es schon: Wir werden automatisch benachrichtigt, du musst uns nicht schreiben.
Ganz unten macht „Entwicklermodus“ die Technik darunter sichtbar (Den Entwicklermodus einschalten).
- Wähle links unter „Control Panel“ einen Bereich, etwa „Pflege und Zwischenspeicher“.
- Klicke bei einem Tool auf „Ansehen“ oder „Ausführen“.
- Bestätige einen schwerwiegenden Schritt mit „Ja, jetzt ausführen“.
- Lies das Ergebnis unter dem Knopf.
Plugins und Themes verwalten
Die Tür „Plugins“ zeigt jedes installierte Plugin mit Schalter und Fassung. „Auto“ schaltet die Selbst-Aktualisierung eines Plugins ein oder aus, „Update einspielen“ erscheint, wenn eine neue Fassung bereitliegt, und „Löschen“ entfernt ein Plugin nach „Ja, löschen“. Die Plugins von KENJTEC stehen darunter als „fest eingebaut“. „Eigenes Plugin hochladen (.zip)“ installiert ein eigenes Plugin, auf Wunsch mit „Gleich aktivieren“.
Die Tür „Themes“ zeigt deine Themes als Karten. „Aktivieren“ stellt die ganze Seite um und fragt deshalb nach: „Ja, aktivieren“. Löschen lässt sich nur ein Theme, das gerade nicht läuft.
- Wähle links die Gruppe „Plugins“ — die Tür zeigt deine Plugins.
- Klicke bei einem Plugin mit neuer Fassung auf „Update einspielen“.
- Schalte ein Plugin, das du gerade nicht brauchst, mit seinem Schalter aus.
Ein ruhiges Backend für deine Kunden
Baust du die Website für jemand anderen, gibst du ihm ein eigenes WordPress-Konto mit der Rolle „Kunde (ruhiges Backend)“. In WP-Admin sieht er dann nur, was zu seinen Inhalten gehört: Dashboard, Beiträge, Medien, Seiten, Kommentare und sein Profil. Andere Bildschirme führen zum Dashboard zurück, und dort steht statt der üblichen Kästen der Kasten „Deine Website“ mit den Wegen zu Seiten, Beiträgen, Bildern und zur Website selbst.
Die Rolle hat die Rechte eines Redakteurs, nur ohne rohes HTML: Ein Kundenkonto kann kein Skript in eine Seite schreiben. Alle anderen Rollen, auch dein Verwalterkonto, sehen WordPress wie bisher.
- Öffne die Gruppe „Benutzer“.
- Klicke auf „+ Benutzer anlegen“, trag Anmeldename und E-Mail ein und wähle als Rolle „Kunde (ruhiges Backend)“.
- Klicke auf „Anlegen“.
- Klicke bei dem neuen Benutzer auf „Passwort-Link senden“.
Bei einem bestehenden Benutzer änderst du die Rolle an seiner Zeile.
Bilder aus MediaStudio
Deine Bilder aus dem MediaStudio kommen auf zwei Wegen in dein WordPress. Im Control Panel zeigt der Bereich „Medien“ die Kachel „Deine Bilder aus MediaStudio“: „Einfügen“ kopiert ein Bild in die WordPress-Mediathek, sodass deine Seite unabhängig davon bleibt. „Als Logo“ setzt es zusätzlich als Logo deiner Seite, sofern dein Theme eine Stelle für ein Logo hat.
In WP-Admin findest du unter „Medien → MediaStudio“ dieselbe Bibliothek. Dort legt „In Mediathek uebernehmen“ einen Eintrag an, der auf das Bild im MediaStudio verweist, statt es zu kopieren; solange es so verwendet wird, lässt es sich im MediaStudio nicht löschen. Mehr dazu unter Bilder in WordPress.
- Öffne die Gruppe „Inhalte“ und darin „Medien“.
- Klicke unter „Deine Bilder aus MediaStudio“ bei einem Bild auf „Einfügen“.
- Soll es das Logo werden, klicke auf „Als Logo“.
WordPress aktualisieren, Wartungsmodus und Adressen
Die Tür „WordPress-Kern“ zeigt, welche Fassung läuft und ob eine neuere verfügbar ist. „WordPress aktualisieren“ spielt sie nach „Ja, jetzt aktualisieren“ ein, „Datenbank nachziehen“ bringt die Datenbank danach auf den Stand der neuen Fassung, und „Dateien prüfen“ vergleicht die Dateien des Kerns mit dem Original. Weichen welche ab, sagt die Tür es und nennt den Weg zurück: „Zurückspielen“ unter „Sicherungen“ — die Dateien von WordPress selbst bringt ein Stand mit „alles“ zurück. Scheitert die Prüfung selbst, steht nur der Grund da, kein Verdacht. Alles zusammen aktualisierst du mit dem Sorglos-Update.
In der Tür „Einstellungen“ schließt der Schalter „Wartungsmodus“ deine Seite für alle Besucher; sie sehen dann eine Wartungsseite. Weil das jeden trifft, fragt der Schalter nach („Ja, einschalten“), und sein Zustand steht sichtbar da. Unter „Adressen deiner Seiten (Permalinks)“ wählst du aus einer Liste, wie die Adressen deiner Beiträge und Seiten aussehen.
Von Kenji bedienen lassen
Über den Reitern rechts steht der Knopf „Mit Kenji bearbeiten“. Er öffnet das Kenji-Fenster unten rechts, und oben darin stehen WordPressBuilder, der Name deiner Seite und „Live“. Du schreibst, was passieren soll, etwa „Schalte die Kommentare für neue Beiträge aus und leg ein Menü für den Fuß an“. Die laufende Seite ändert Kenji nicht selbst: Er gibt den Auftrag an die WordPress-Bedienerin, die sich auf deiner Seite umsieht und einen Plan aus Tools des Control Panels zusammenstellt. Ihr Plan steht im Fenster unter Kenjis Antwort; jeder Schritt sagt, ob er „Liest nur“, „Ändert etwas“ oder ein „Großer Schritt“ ist. Unter „Nachgelesen:“ steht, was sie dafür angesehen hat.
Ausgeführt wird erst, wenn du unter dem Plan auf „Ausführen“ klickst, und zwar genau das, was der Plan zeigt. Enthält er einen großen Schritt, fragt das Fenster mit „Ja, ausführen“ nach; „Verwerfen“ wirft den Plan weg. Scheitert ein Schritt, hält der Plan dort an und sagt, warum; sonst steht am Ende „Alles erledigt.“ Das Control Panel zeigt danach den neuen Stand deiner Seite.
Das Planen verbraucht KI-Guthaben, das Ausführen nicht — es sind dieselben Handgriffe, die du auch selbst anklicken könntest. Über dem Plan steht, ob er auf die Live-Seite oder die Testkopie wirkt. Im Verlauf findest du diese Schritte unter „Von Kenji“.
- Klicke über den Reitern auf „Mit Kenji bearbeiten“.
- Schreib im Kenji-Fenster, was an deiner Seite passieren soll, und drück die Eingabetaste.
- Lies den Plan unter Kenjis Antwort und klicke auf „Ausführen“ — bei einem großen Schritt zusätzlich auf „Ja, ausführen“.
Kommentare und Benutzer
Die Tür „Kommentare“ zeigt die Kommentare deiner Seite mit ihrem Zustand, „wartet“ oder „freigegeben“. An jeder Zeile gibst du einen Kommentar mit „Freigeben“ frei, hältst ihn mit „Zurückhalten“ zurück oder markierst ihn als „Spam“. Wie viele warten, steht auch in der Statuszeile über der Vorschau.
Die Tür „Benutzer“ zeigt, wer in dein WordPress darf. „+ Benutzer anlegen“ fragt nach Anmeldename, E-Mail und Rolle; „Anlegen“ legt das Konto an. Die Rolle änderst du an der Zeile. „Passwort-Link senden“ lässt WordPress selbst einen Link an die E-Mail-Adresse des Benutzers schicken — ein Passwort geht dabei nie durch unsere Hände. Das Konto mit dem Schild „Verwalterkonto“ ist das, mit dem dich „WP-Admin“ anmeldet.