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Code, SFTP und Datenbank.

Der Entwicklermodus, der Code-Editor mit Schutznetz, der Verlauf je Datei, das Fehlerprotokoll, SFTP-Zugänge auf Zeit und der Blick in die Datenbank.

VideoDateien und Code-Editor
Auf dieser Seite

Den Entwicklermodus einschalten

Ganz unten im Control Panel steht „Entwicklermodus“. Schaltest du ihn ein, zeigt das Control Panel an jedem Tool, was darunter läuft, samt der Originalmeldung, und in der Werkbank erscheint der Reiter „Entwickler“. Der Schalter gilt für diesen Browser, nicht für dein Konto, und er verleiht keine einzige Berechtigung: Geprüft wird alles genau wie vorher.

Der Reiter „Entwickler“ tut zwei Dinge: Rechts stehen die Einstellungen — „Werkbank im Vorschaufenster“, „Darstellung“ mit „Dunkler Editor“, „Fehlersuche“ und „Zugänge“ —, in der Mitte öffnet sich die Werkbank mit Dateibaum und Editor. „Im ganzen Fenster öffnen“ holt sie in ein eigenes Browserfenster, etwa für einen zweiten Bildschirm.

  1. Scrolle im Control Panel nach unten und schalte „Entwicklermodus“ ein.
  2. Öffne den neuen Reiter „Entwickler“.

Dateien und Code-Editor

Der Dateibaum zeigt das ganze Verzeichnis deiner Installation, Ebene für Ebene. „Direkt hin“ springt zu den häufigsten Orten: Plugins, Must-Use-Plugins, Uploads, wp-config.php und WordPress-Root. Eine Datei öffnet sich im Editor; mit Strg+S oder ⌘+S speicherst du. „Neue Datei in diesem Ordner“ legt eine Datei an.

Vor jedem Speichern prüfen wir die PHP-Syntax. Ist sie falsch, wird nichts geschrieben, und du siehst die Stelle. Danach rufen wir deine Seite ab; lädt sie nicht mehr, ist der alte Stand der Datei sofort zurück. Die Dateien des WordPress-Kerns sind gesperrt, weil Änderungen dort beim nächsten Update verloren gehen. Willst du dort trotzdem etwas ändern, bestätigst du „Ich weiß, dass diese Änderung beim nächsten WordPress-Update verloren geht.“ — für genau diesen einen Vorgang.

Die Entwickler-Werkbank folgt dem Umschalter „Live“/„Sandbox“; für Experimente ist die Sandbox der bessere Ort.

Die Entwickler-Werkbank von Café Lumen: „Direkt hin“ zu „Must-Use-Plugins“, „Neue Datei in diesem Ordner“ legt lumen-anpassung.php an, drei Zeilen Code werden geschrieben und mit Strg+S gespeichert — die Datei steht im Baum.
  1. Öffne den Reiter „Entwickler“ und wähle unter „Direkt hin“ „Must-Use-Plugins“.
  2. Klicke auf „Neue Datei in diesem Ordner“ und gib ihr einen Namen, etwa lumen-anpassung.php.
  3. Schreib deinen Code und speichere mit Strg+S oder ⌘+S.

Der Verlauf einer Datei

Jedes Speichern im Editor ist ein Punkt im Verlauf der Datei — mit Namen, Zeit und Vergleich. „Verlauf dieser Datei“ zeigt die Stände; ein Stand lässt sich nebeneinander mit dem aktuellen vergleichen, und „Zurückholen“ macht ihn wieder zum aktuellen.

Zurückholen ist ein ganz normales Speichern und geht durch dieselbe Syntax- und Seitenprüfung, denn alt heißt nicht heil. Für Medien und Zwischenspeicher führen wir absichtlich keinen Verlauf.

Die Entwickler-Werkbank von Café Lumen: Klick auf „Verlauf dieser Datei“ bei lumen-anpassung.php, ein Stand von gestern wird gewählt, der Vergleich zeigt die geänderte Zeile, dann „Zurückholen“ — der Editor zeigt den alten Stand.
  1. Öffne die Datei im Editor und klicke auf „Verlauf dieser Datei“.
  2. Wähle einen Stand und sieh dir den Vergleich an.
  3. Klicke auf „Zurückholen“.

Fehlerprotokoll und Fehlersuche

„Fehlerprotokoll“ in der Leiste der Entwickler-Werkbank zeigt die letzten Zeilen des Protokolls deiner Installation; „Auffrischen“ lädt sie neu. Rechts schaltest du unter „Fehlersuche“ ein, dass WordPress ausführlicher ins Protokoll schreibt.

Die Fehlersuche schreibt nur ins Protokoll, nie auf die Seite: Deine Besucher sehen keine Fehlermeldungen, auch wenn sie eingeschaltet ist. Schalte sie nach der Suche wieder aus.

SFTP-Zugänge auf Zeit

Braucht jemand direkten Zugriff auf die Dateien — etwa die Agentur, die dein Theme anpasst —, legst du unter „Zugänge“ einen SFTP-Zugang an. Du sagst, für wen er ist, und wählst, wie lange er gilt: 24 Stunden, 7 Tage, 30 Tage, 90 Tage oder dauerhaft. Dauerhaft ist die Ausnahme, die du ausdrücklich wählst.

Angemeldet wird mit einem Passwort, das wir erzeugen, oder mit einem SSH-Schlüssel, der noch sicherer ist; dann gibt es gar kein Passwort. Das Passwort siehst du genau einmal, direkt nach dem Anlegen — „Jetzt kopieren — das Passwort kommt nicht wieder.“ Es steht nirgends, auch in keinem Protokoll. Ein Zugang sieht ausschließlich diese eine Installation, und „Entziehen“ nimmt ihn jederzeit wieder weg.

  1. Öffne im Reiter „Entwickler“ den Bereich „Zugänge“ und klicke auf „Zugang anlegen“.
  2. Trag unter „1. Für wen ist der Zugang?“ einen Namen ein, etwa „Agentur Web Lisboa“, und wähle unter „2. Wie lange soll er gelten?“ „7 Tage“.
  3. Wähle unter „3. Womit meldet er sich an?“ „Passwort — wir erzeugen es“ oder „SSH-Schlüssel — noch sicherer“ und klicke auf „Anlegen“.
  4. Kopiere das Passwort sofort mit „Kopieren“ und gib es weiter.

In die Datenbank sehen

Der Reiter „Datenbank“ zeigt rechts die Tabellen deiner Installation mit der Zahl ihrer Einträge und ihrer Größe — mit verständlichen Namen, daneben der echte Name der Tabelle. „Technische Namen“ und „Namen im Klartext“ schalten um, und das i an jeder Tabelle sagt, was darin liegt. Einträge siehst du als Karten statt als Zeilen, mit Suche und „Sortieren nach“.

Hier kannst du nur ansehen, nichts ändern — den Weg dafür gibt es schlicht nicht. Musst du wirklich in die Datenbank eingreifen, öffnet derselbe Reiter in der Mitte das Datenbank-Werkzeug, mit einem Zugang, der nur einmal gilt. Lege vorher mit „Jetzt sichern“ einen Wiederherstellungspunkt an.

Passende Anleitungen und nächste Schritte

Das Tool kennenlernen: ⁦WordPressBuilder ai⁩

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