Jede Bearbeitung ist eine neue Datei
Bearbeitest du ein Bild, schneidest du es zu oder bringst es in ein Format, entsteht eine neue Datei. Das Original bleibt, wie es war — auch auf jeder Seite, die es schon zeigt. Die neue Datei liegt im Stapel des Originals und trägt das Schild „bearbeitet“.
Sie übernimmt Bildbeschreibung und Herkunft des Originals, bei freien Bildern auch den Lizenznachweis mit dem Vermerk, dass es eine Bearbeitung ist. Wie jede neue Datei wird sie beim Eingang geprüft.
Jede Fassung zählt voll auf deinen Speicher. Deshalb steht in der Leiste „Bearbeiten“ und bei „Formate“ vor jedem Klick, wie viel „Noch frei:“ ist. Bearbeiten lassen sich nur Bilder, keine PDF-Dokumente und keine Videos.

Die Bildbeschreibung
Die Bildbeschreibung ist ein kurzer Satz, der sagt, was auf dem Bild zu sehen ist. Wer sich Seiten vorlesen lässt, hört ihn anstelle des Bildes, und Suchmaschinen lesen ihn mit. Du schreibst sie einmal hier; setzt du das Bild in einem Tool ein, nimmt das Tool sie mit.
In den Details der Kachel steht „+ Bildbeschreibung“ — oder die Beschreibung, die schon da ist. Ein Klick macht daraus ein Eingabefeld. Gespeichert wird, wenn du das Feld verlässt oder die Eingabetaste drückst; Escape verwirft die Änderung.
Gut ist ein Satz, der das Wichtige nennt: „Flat White mit Milchschaum-Blatt auf einem Holztisch“ statt „Kaffee“. Welche Bilder noch keine Beschreibung haben, zeigt „Aufräumen“ in der Sicht „Ohne Beschreibung“.
- Öffne an der Kachel die „Details“.
- Klicke auf „+ Bildbeschreibung“ und schreibe, was zu sehen ist.
- Drücke die Eingabetaste oder klicke daneben — die Beschreibung ist gespeichert.
Die Beschreibung von Kenji vorschlagen lassen
Fällt dir kein Satz ein, lässt du ihn dir von Kenji vorschlagen: In den Details klickst du auf „Beschreibung von Kenji vorschlagen lassen“. Kenji sieht sich das Bild an und schreibt einen Satz in der Sprache deiner Oberfläche. Er steht danach im Eingabefeld — gespeichert ist er noch nicht.
Lies den Vorschlag, ändere ihn, wo etwas nicht stimmt, und verlasse das Feld: Erst dann wird er deine Bildbeschreibung. Escape verwirft ihn. Kenji ist angewiesen, keine Namen von Personen, Orten oder Marken zu raten und nur Text zu nennen, der im Bild wirklich lesbar ist.
Ein Vorschlag verbraucht KI-Guthaben, das Speichern kostet nichts. Schlägt der Vorschlag fehl, wird nichts berechnet. Ist dein KI-Balken leer, sagt es die Meldung: Er füllt sich von selbst wieder, oder du buchst ein KI-Paket dazu (siehe Konto & Abrechnung).
- Öffne an der Kachel die „Details“ und klicke auf „Beschreibung von Kenji vorschlagen lassen“.
- Lies den Satz im Feld und ändere ihn, wo nötig.
- Verlasse das Feld oder drücke die Eingabetaste — jetzt ist die Beschreibung gespeichert.
Im Editor bearbeiten
Der Editor öffnet ein Bild in einem Fenster über der Bibliothek. Er hat fünf Bereiche: „Zuschneiden & Drehen“, „Feinabstimmung“, „Filter“, „Beschriften“ und „Größe ändern“; die Tools darin sind englisch beschriftet. Bearbeitet wird in deinem Browser — hochgeladen wird erst das Ergebnis.
Du öffnest ihn mit dem Stift „Bearbeiten“ an der Kachel, mit „Bearbeiten“ im großen Fenster oder in den Details über „Bearbeiten“ → „Editor öffnen“. Auch eine Fassung lässt sich so weiterbearbeiten.
„Speichern“ öffnet ein Fenster, in dem du Namen und Dateiformat der neuen Datei festlegst; mit „Speichern“ darin wird sie angelegt. Der Editor bleibt offen, bis die Datei wirklich da ist — scheitert es, etwa weil der Speicher voll ist, ist deine Arbeit nicht verloren. „Schließen“ verlässt den Editor ohne neue Datei.
- Klicke an der Kachel auf den Stift „Bearbeiten“.
- Wähle unter „Zuschneiden & Drehen“ den Ausschnitt, den du willst.
- Klicke auf „Speichern“, prüfe Namen und Format und bestätige mit „Speichern“.
- Die neue Datei liegt danach im Stapel des Originals.
Freistellen und Vergrößern
In den Details klappt „Bearbeiten“ eine Leiste auf. Neben „Editor öffnen“ stehen dort zwei Handgriffe ohne Editor: „Freistellen“ entfernt den Hintergrund und schneidet den leeren Rand gleich mit ab — gut für Produktfotos. „Vergrößern“ bringt ein Bild auf die nächstgrößere Stufe und erzeugt dabei neue Bildpunkte, statt die vorhandenen zu strecken.
Beides legt eine neue Datei im Stapel an; ein freigestelltes Bild wird ein PNG mit durchsichtigem Hintergrund. Ist ein Bild schon so groß wie die größte Stufe, sagt die Meldung das, statt eine gleiche Datei anzulegen. Klappt ein Handgriff nicht, entsteht keine Datei, und die Meldung nennt den Grund.
Freistellen und Vergrößern kosten kein KI-Guthaben, belegen aber Speicher.
- Öffne an der Kachel die „Details“ und klicke auf „Bearbeiten“.
- Klicke auf „Freistellen“ oder „Vergrößern“.
- Nach „Wird bearbeitet …“ steht die neue Fassung im aufgeklappten Stapel.
Ein Bild, alle Formate
Jedes Tool braucht dasselbe Bild in anderer Form: die Website einen breiten Kopf, ein Beitrag das Hochformat, eine Story das schmale Hochformat. „Formate“ in den Details erzeugt aus einem Bild bis zu fünf Zuschnitte auf einmal: „Story und Reel“, „Beitrag im Hochformat“, „Beitrag quadratisch“, „Kopfbild der Website“ und „Vorschau beim Teilen“. Maße und Seitenverhältnis stehen jeweils dabei; vorausgewählt sind „Story und Reel“, „Beitrag quadratisch“ und „Kopfbild der Website“.
Zugeschnitten wird um das Wichtige im Bild herum, nicht stur in der Mitte. Jeder Zuschnitt wird eine eigene Datei im Stapel und zählt auf deinen Speicher; ein Format, das es schon gibt, entsteht nicht doppelt. Formate kosten kein KI-Guthaben.
Die Zuschnitte stehen danach überall zur Wahl, wo du ein Bild einsetzt — in der Bildwahl der Tools unter den Fassungen ihres Originals.
- Öffne an der Kachel die „Details“ und klicke auf „Formate“.
- Hake die Formate an, die du brauchst.
- Klicke auf „… Formate erzeugen“, etwa „3 Formate erzeugen“. Die Zuschnitte erscheinen im Stapel.